Eiskonditorei Schmalhaus - Kristoffer Krenz - Oberhausen

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Schmalhaus-Eis sucht festen Standort in Oberhausen

Die Fronleichnamskirmes kann nicht starten. Kirmes-Eis von Schmalhaus könnte es trotzdem geben.

Die Fronleichnamskirmes kann nicht starten. Kirmes-Eis von Schmalhaus könnte es trotzdem geben. Ein Problem muss der Oberhausener noch lösen. 

Rapper Vanilla Ice würde seine helle Freude haben. Sein alter Hit „Ice, Ice, Baby“ (1990) könnte bald wieder für Oberhausen gelten, obwohl die beliebte SterkraderFronleichnamskirmes in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie schmerzlich passen muss. Die Macher der auf Rummelplätzen populären Sahne-Eissorte von Schmalhaus basteln nämlich an einem festen Verkaufsstandort.

Der Oberhausener Schausteller Kristoffer Krenz, Neffe der vor zwei Jahren verstorbenen Kirmes-Ikone Willi Krenz, sagt gegenüber unserer Redaktion: „Wir suchen momentan nach einem geeigneten Standort, an dem wir im Sommer unser Eis verkaufen können.“ Soll heißen: Keine Kirmes, aber immerhin ein kaltes Kirmes-Eis – das könnte möglich werden.

 

Verzehr-Radius bereitet dem Oberhausener noch Probleme

Anhänger der kühlen Kalorienbombe dürften dahinschmelzen. Allerdings hapert es momentan noch an einem kniffligen Schleck-Problem. „Die Gesundheit geht natürlich vor. Selbstverständlich wollen wir alle behördlichen Vorgaben einhalten“, sagt Krenz. Und so heißt es momentan, dass die Speisen innerhalb von 50 Metern um die Verkaufsstätte nicht verzehrt werden dürfen.

Was bei einem eingepackten Sandwich, das mitgenommen wird, weniger Probleme bereitet, sieht beim weichen Sahne-Eis schon anders aus. Was also tun, wenn sich das Speise-Eis wenige Meter neben dem Eiswagen wie im alten Schmelz-Song „Like Ice in the Sunshine“ (Wie Eis im Sonnenschein) kleckernderweise aus dem Knusper-Hörnchen lümmelt?

Krenz: „Kunden wollen das Eis frisch“

Das bereitet dem Schausteller tatsächlich Probleme. „Eingepacktes Eis wünscht unsere Kundschaft nicht. Sie wollen es ja sahnig haben, wenn es frisch aus der Maschine kommt“, gibt Krenz zu bedenken. Darum möchte der Eis-Profi mit seinem Kellenverkauf auch noch warten, bis die Auflagen weiter gelockert werden. Womöglich die Außengastronomie wieder erlaubt ist. Oder sich zumindest der Verzehr-Radius um den Verkaufsstand verkleinert hat – damit nichts mehr tropft.

Wer jetzt übrigens einen Eiswagen vorschlägt, der bimmelnd durch die Straßen fährt, der muss die aufwendige Produktion des Kirmes-Klassikers bedenken. „Das Eis wird frisch hergestellt. Die Maschinen benötigen daher eine ständige Stromzufuhr“, erklärt Krenz.

Trotzdem würde sich der Schausteller schon freuen, wenn die Oberhausener im Sommer – mit dem nötigen Abstand – zumindest ihr gewohntes Kirmes-Eis schlecken könnten. Als Standort ist nach unseren Informationen neben der Sterkrader Innenstadt auch der Osterfelder Olga-Park im Gespräch. „Wir wären bereit, sobald es möglich ist.“

Im vergangenen Winter hatte Krenz das Schmalhaus-Eis bereits außerhalb der Kirmes-Saison neben dem Riesenrad von Oscar Bruch junior am Centro Oberhausen verkauft. Zusätzlich zum Sahne-Eis standen über mehrere Monate auch spezielle Wintersorten auf der Karte.

 

Quelle: WAZ/Schmalhaus sucht Standort

 

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